Edelsteine und Juwelen

Halbedelsteine

Die Halbedelsteine – günstiger und oft genauso schön wie Edelsteine

Halbedelsteine bestechen vor allem durch ihre schöne Farbgebung. Sie finden daher zumeist in der Schmuckverarbeitung entweder einfach aufgereiht oder in einer Gold- oder Silbefassung als Ketten und Armbänder sowie Fingerringe und Ohrringe Verwendung.

Unterscheidung Halbedelsteine und Edelsteine

Da die Gruppe der Halbedelsteine von denen der Edelsteine, trotz gewisser Unterschiede, nicht deutlich voneinander abzugrenzen ist, werden beide Gesteinsarten unter dem Begriff Edelsteine oder Schmucksteine zusammengefasst. Während jeder Edelstein, sei es Diamant, Rubin, Smaragd oder Saphir transparent, besonders hart und durch seine Seltenheit auch teuer ist, zeichnet sich der Halbedelstein durch ein häufigeres Vorkommen sowie eine geringere Härte beziehungsweise Widerstandsfähigkeit aus, was ihm fälschlicherweise oft den Ruf der Minderwertigkeit verschafft. Zu den aus Naturgestein und Mineralien bestehenden Halbedelsteinen, zählen ferner einige Arten von Marmor (Onyx), Gips (Alabaster) und einzelne Gesteinsgläser (Obsidian).

Farbgebung der Halbedelsteine

Die Farbe der verschiedenen Halbedelsteine wird durch die Zusammensetzung ihrer Minerale bedingt. Sie entsteht entweder aus der eigenen Verknüpfung oder durch geringe im Kristallgitter eingelagerte Beimengungen (Kupfer, Eisen, Kobalt, Titan, Mangan und mehr). Bei Rauchquarz und Zirkon können Färbungen auch durch Defekte des Kristallgitters entstehen, wenn der Stein einer anhaltenden Höhenstrahlung ausgesetzt war. Vielfach sind Halbedelsteine undurchsichtig und können mit Adern oder Sprenkeln versehen sein, wie beispielsweise blauer Lapislazuli, rot bis rosa gefärbter Thulit und schwarz bis braunrot vorkommender Blutstein. Es gibt aber auch durchsichtige bis durchscheinende Arten. Die Klassifikation von Farbe und Reinheit machen auch ihren Wert aus. Bei Quarz und Granat spielt zusätzlich die Lichtdurchlässigkeit in der Bewertung eine Rolle.

Verwendung

Halbedelsteine fanden schon im Alten Orient Verwendung. Als Schmuck zunächst von untergeordneter Bedeutung und vielmehr als Talismane und Amulette getragen, sprach ihnen der Mensch der Antike magische und heilende Kräfte zu und mengte Halbedelsteine in pulverisierter Form auch Medikamenten bei. Die alten Griechen ordneten einzelne Steine dann so den Gestirnen zu, wie sie heute noch in unseren Tierkreiszeichen bestand haben. Während des Mittelalters zur Verzierung geistlicher und weltlicher Insignien und Kultgegenstände dienend, werden Halbedelsteine erst seit der Renaissance zu Schmuck verarbeitet.

Halbedelsteine online kaufen